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Leuchtende Hoffnung in dunklem Corona-Winter
Der Kudamm konnte an Weihnachten im letzten Jahr in seinem alten Glanz wieder erstrahlen. | Foto: PixelAnarchy auf Pixabay

Leuchtende Hoffnung in dunklem Corona-Winter

07. Januar 2021

Viele Berliner*innen schauten im Vorhinein mit gemischten Gefühlen auf das Weihnachtsfest im letzten Jahr. Der Wunsch nach Familienfesten wie vor der Corona-Pandemie war groß. Doch das Risiko der Ansteckung ebenfalls und die Frage, nach der moralischen Vertretbarkeit die ältesten der Familie zu sehen kam auf. Trotz all der Schwierigkeiten durch die Pandemie, brachte der Kurfürstendamm mit seiner Lichterpracht wie in den vergangen Jahren Besinnlichkeit und Zuversicht. Ein Geschenk bereitetet vom Berliner Senat, der Gröner Group und Lichtdesigner Andreas Boehlke den Berliner*innen auf der bekanntesten Straße Berlins.

Der Glanz überstrahlte alle Sorgen

Nicht nur die Sorgen der Bewohner dieser Stadt, sondern auch die Finanzierung der Lichterpracht wurde vom eingebrachten Engagement der Gröner Group überstrahlt. Denn die Finanzierung war im letzten Jahr durch Abspringen eines Sponsors ins Wanken geraten. Durch den beherzten Einsatz des Immobilienunternehmens konnte die traditionelle Beleuchtung die Menschen der Stadt wieder begeistern. „Für die Gröner Group stand bei dem Engagement zur Weihnachtsbeleuchtung am Kurfürstendamm die Tradition im Vordergrund. Bezogen auf das vergangene Jahr war es uns zudem ein Anliegen, der Pandemie und dem Eingriff in das tägliche Leben etwas entgegen zu setzen.“, so Christoph Gröner, Geschäftsführer der Gröner Group.

Tradition mit Botschaft

So sehr sich Berlin auch immer wieder verändert, so wichtig sind der Stadt wiederkehrende Traditionen wie die Beleuchtung des Kudamms. Dieses ist ein Highlight für viele Berliner*innen und läutet im November die Weihnachtsstimmung in der Stadt ein. Neben all den einschränkenden Maßnahmen, die aufgrund der Pandemie erlassen wurden, war die Beleuchtung ein Hoffnungsschimmer in einem dunklen Corona-Winter. Das Erstrahlen des Kudamms war so wichtig, weil die Menschen gerade in schwierigen Zeiten ein Gefühl von Hoffnung und Geborgenheit brauchen. Es ist Ausdruck des gesellschaftlichen Zusammenlebens, das in diesen Zeiten besonders auf die Probe gestellt wird. (kk)